Eine kleine Info zu unseren Haarseifen / Stand 2017

 

Eingewöhnungszeit:
Die Haare brauchen ein paar Tage, um sich mit Haarseife zu arrangieren. Es ist oft so, dass sich die Haare zu Beginn klebrig und fettig anfühlen. Bei manchen klappt es auch sofort, je nach Haarbeschaffenheit kommen die Haare mit dem neuen Haarwaschmittel auch gar nicht zurecht.

Überfettung in Haarseife:
Meist reicht es die Haare nicht mehr alle zwei Tage, sondern nur noch alle 4-5 Tage oder sogar nur noch alle 7 Tage zu waschen. Der Grund, bei jeder Haarwäsche wird ein dünner Fettfilm hinterlassen, der die Kopfhaut nicht austrocknet. Die Kopfhaut sieht also keinen Grund nachzufetten, sie muss ja keine Austrocknung ausgleichen. Was bei vielen Tensid-Shampoos der Fall ist. Handgesiedete Haarseifen sind im Gegensatz zu herkömmlichen Shampoos immer überfettet, zwar geringer als unsere normalen Duftseifen, aber ausreichend um Haar und Kopfhaut zu pflegen. Bei normalem und leicht fettigem Haar hat sich eine Überfettung von 2-3% bewährt, bei sehr trockenem Haar und schuppiger Kopfhaut 4-5%.  Jemand mit kurzen Haaren der täglich seine Haare wäscht, wird den Unterschied in der Überfettung kaum merken als jemand mit langem und/oder dickem Haar. Auch kommt es nicht nur auf die Überfettung, sondern auch auf die Rezeptur der einzelnen Haarseife an.

Gebrauch:
Man schäumt die Seife direkt auf dem feuchten Haar auf und bewegt die Seife einige Male über den Kopf, dann schäumt man mit den Händen auf und wäscht wie gewöhnlich. Es erfordert ein bißchen mehr Einsatz bis man wahre Seifenberge wie mit herkömmlichen Shampoo produziert, aber mit etwas Übung klappt das nach ein oder zwei Anläufen ganz gut.

Auswaschen:
Es ist wichtig die Haare gründlich auszuwaschen. Wer mag, kann die Haare zweimal nacheinander waschen, viele ersetzen damit die Spülung weil sich das Haar dadurch oft leichter kämmen lässt.

Saure Rinse / Handgemachte Spülung:
Man kann nach dem Waschen eine Rinse machen. Durch die Seife wird die Haarstruktur aufgerauht und viele empfinden das als negativ.
Mit einer Rinse, die aus Wasser mit Essig oder Zitronensaft besteht (einige Spritzer auf 1 Liter), wird die Haarstruktur wieder geglättet und zugleich wird überschüssiges Fett/Öl, welches während der Haarwäsche nicht vom Haar aufgenommen wird, wieder ausgewaschen, so dass man als Fazit sagen kann, dass eine sehr reichhaltige Haarseife (hohe Überfettung, viel pflegende Öle) durchaus auch bei schnell nachfettendem Haar zum Einsatz kommen kann.

Mit ein bisschen Geduld kann jeder „seine“ Haarseife finden. J

 

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