Ein paar Aspekte die für Seife sprechen…

1. Sparsamkeit Feste Seifen sind viel sparsamer als flüssige Waschmittel. Der Anschaffungspreis erscheint gegenüber einem Discounter-Duschgel vielleicht im ersten Moment hoch – aber die Seife hält doppelt oder sogar dreifach länger. Außerdem lassen sich Seifen nicht so leicht überdosieren, was gerade bei empfindlicher Haut ein großer Vorteil ist – weniger ist bekanntlich oft mehr.. 

2. Rückfettend Feste Seifen sind rückfettend und haben meist eine Überfettung von 6-10% (Haarseifen sind etwas niedriger überfettet). Flüssige Waschmittel mit Tensid fühlen sich zwar oft feucht, ölig und rückfettend an …aber trotzdem werden sie oft als austrocknend empfunden.

3. Umweltfreundlich Feste Seifen sind ein Naturprodukt und werden meist in kompostierbarer Folie oder Papier verpackt – kaum Verpackungsmüll. Die Seife selbst lässt sich besser abbauen als herkömmliche Waschmittel.

4. Künstliche Zusätze sind in unseren Seifen nur die Kosmetikpigmente und Parfümöle, welche aber eigens für die Kosmetikmacherei/Seifensiederei hergestellt und geprüft sind. Oft sind synthetisch hergestellte Parfümöle weniger allergenbelastet als so manches Ätherische Öl. Bekanntermaßen macht die Dosis das Gift.

5. Rohstoffe Handgesiedete Seifen bestehen immer aus der Lauge (Ätznatron) und den natürlichen Fetten. Verfeinert wird mit Duftstoffen, Farbstoffen und ausgewählten Pflegezusätzen.

6. Bakterien und Keime haben auf der alkalischen Oberfläche der Seife keine Chance. Sie sind auch ohne Konservierungsstoff keimfrei. Um dem Schmuddelcharakter „Aufgeweichte Seife am Waschbecken“ entgegen zu wirken, empfiehlt es sich die Seife nach Gebrauch trocken zu lagern (Luffaschwamm, Seifenablage mit Löcher…) Der Seife Tod ist stets das Wasser… je besser die Seife zwischen dem Gebrauch abtrocknen darf, je länger hält sie. Kleiner Tipp: Waschen Sie sich mit der Seife die Hände, nicht umgekehrt – oft wird die Seife viel zu nass auf die Seifenablage gelegt und benötigt dadurch natürlich viel länger bis sie wieder trocken ist….

7. Die Form Bei der Verwendung fester Seife spielt auch die Form eine wichtige Rolle. Feste Seifen sind haptisch viel interessanter. Sie lassen sich anfassen, man kann sie greifen und zwischen den Fingern richtig benutzen. Der entstehende Schaum ist auch ein durchaus sinnliches Erlebnis und im Laufe der Zeit verändern Seifen ihre Form.

8. Schönheit liegt im Auge des Betrachters Seifen sind irgendwie schöner. Seifen sind individueller, oft liebevoller verpackt und riechen einfach gut.

9. Praktisches für unterwegs Feste Seifen können nicht auslaufen und natürlich auch problemlos mit ins Reisegepäck gepackt werden.

10. Handarbeit vor Ort Weil sich feste Seifen leicht in Kleinstmengen, in Handarbeit herstellen lassen, erfüllen gerade die festen Seifen viele Ansprüche an ein regionales Handwerk, was ohne große Transportwege auskommt.

 

Unterschied Seife - Tensidhaltige Reinigungsprodukte

Beim Waschen wird der Säureschutzmantel und der Fettfilm der Haut ganz oder teilweise entfernt.

Tenside, die einen hautähnlichen pH Wert von 5,5 haben und den pH der Haut somit nicht groß ändern und werden auch so beworben, aber die Haut wird meist zu sehr entfettet.

Seifen zerstören den Säureschutzmantel der Haut, aber anders als Tenside nicht den Fettfilm der Haut. Sie reinigen milder.

Der Säureschutzmantel kann sich innerhalb weniger Stunden wieder regenerieren, dabei sinkt der pH-Wert wieder auf 5,5. Außer man wäscht sich ununterbrochen… [bald wieder]

Um die fettige Schutzschicht wieder aufzubauen, die ein Tensid zerstört, braucht der Körper mehr als einen Tag, je nach Hauttyp sogar Wochen.

Nicht ganz ohne Grund steht neben der Flüssigseife im Supermarktregal auch gleich die Handcreme.


Einfach mal drüber nachdenken und auf sich wirken lassen!


 

 

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